Eine kleine Ursachenforschung bezüglich
der Ereignisse der letzten Wochen. Geht das? Einen Versuch ist es wert,
denn bei längerem Nachdenken, stelle ich fest, vieles hängt mit Dingen
und Ereignissen zusammen, die vor etlichen Jahren stattfanden. Wo aber
beginnen?
Die Wende scheint ein guter Ausgangspunkt zu sein, denn hier hat sich mehr als nur ein Land verändert und in eine neue Zeitphase begeben. Der Zusammenbruch eines Systems und der Anfang mit etwas Neuem, dennoch nicht unbekanntem, began. Dabei wurden bereits erste Fehler gemacht die ignoriert wurden und bisher auch immer noch ignoriert werden.
Die Menschen bekamen ein neues Land, obschon sie an gleicher Stelle blieben, meistens. Neue Gesetze, neues Geld, neue Waren. Ganz, als wenn sie alle in's Ausland gezogen währen. Und eine Wirtschaft die Zusammenbrach, aber nicht wirklich ersetzt wurde. Ängste und Unsicherheiten die erst durch viel Geld und mit wunderbaren Versprechen überblendet und dann einfach als nicht gegeben angesehen wurden.
Dennoch, es war eine absolute Aufbruchstimmung in jeder Hinsicht, trotz Knirschen hie und da.
Doch dann kam die Blase, welche Platzte und auf einmal waren Geld und Arbeitsplätze weg. Erste wirkliche Unsicherheit traf auf und auch das Wissen, das bestimmte Dinge doch endlich sind und eben keine Selbstläufer. Doch geändert an den Ursachen hat man fast gar nichts.
Stehen wir damit vor der nächsten Blase die platzen könnte. Absolut. Steuert man dagegen? Ja, massiv sogar. Südamerika hat sich vom Dollar getrennt, Asien hat sich einen eigenen Wertmarkt aufgebaut, die Zinsen werden geregelt noch und nöcher und die Anleger schieben wild ihre virtuellen Gelder umher. Im Rahmen dieser Krise, der Ersten grösseren Wirtschaftskrise nach dem Mauerfall, wurde viele Gelder eingekürzt, vor allem auch da, wo Menschen aufgefangen wurden. Bei den Kinder, bei Jugendprojekten, eben vor allem bei denen, die der Unterstützung abhängig waren.
Nun entstand ein Leerraum. Nicht nur in Deutschland. Diese Kürzungen gab es überall, zusammen mit einer falsch verstandenen Toleranz gegenüber Menschen und Situationen, die dem Demokratieverständnis entgegen liefen und dem Umgang miteinander, den wir uns hier in Europa erarbeitet hatten.
So war es ein leichtes für Seelenfänger aller extremen Art, sich Nachschub zu besorgen und da die Öffentlichkeit lieber weg sah, hatten sie auch genug Zeit und Muse, ihre eingefangenen Seelen zu formen. Den Hass zu sähen, wachsen zu lassen, das braucht durchaus Zeit und geschieht nicht binnen Tagen. Es fing damals an.
Doch der eigentliche Knackpunkt, ja Wendepunkt dürfte 9/11 gewesen sein. Hier hatte die Demokratie die Chance sich zu verteidigen, zu beweisen, dass sie das bessere Model ist, Frieden und Wohlstand gewähren kann. Denn ja, die Demokratie begann zu vergessen, das sie weder ein Selbstläufer ist, noch selbstverständlich und das es Überzeugungsarbeit braucht. Sie began zu vergessen, das sie sich verteidigen muss, immer noch.
Doch was geschah statt dessen?
Es wurde der Krieg ausgerufen, die Achse des Terrors entflammt und nicht einmal darauf geachtet, ob das überhaupt Sinn macht.
Bereut haben wir es schnell, aber erst jetzt verstehen wir, wie falsch diese Handlungen waren.
Es war der Beginn die 2- Staatenlösung zu kolportieren, mit Russland sich auseinanderzufetzten und den mittleren Osten zu destabilisieren.
Die Radikalisierung bekam Nahrung. Und ass.
Jetzt stehen wir nicht vor mehr Krieg, aber was die letzten Wochen gezeigt haben war; jetzt zeigen sich mehr als deutlich die Farben, die wahren Gesichter. Die letzten zwei Jahre scheinen der Beginn eines Finales zu sein, das uns jetzt bevor steht. Die Gegensätze sind lauter als je zuvor. Die Kräfte kämpfen verbissener als je zuvor. Arm gegen Reich, Neue Welt gegen alte Welt. Das alte Europa gegen die Diktaturen. Und nicht zuletzt spirituelle und Atheisten visus monotaistische Religionen.
Ja, einer der unterschätzten Akteure im Spiel ist die katholische Kirche. Die gibt sich scheinbar mehr modern, aber wer genau hinschaut sieht, das sie die alte Sprache weiter spricht und sich mehr denn jeh in die Politik einmischt. Sie zündelt wie viele Rechts- und Linksradikale am Feuer fleissig mit. Sie bezeichnet sich standhaft, als die einzige wahre Kirche und mit dem einzigen wahren Glaube. Die Gelder die sie haben, sind immens und es ist schon erstaunlich, wie wenig Aufruhr es gab, als in Deutschland und Schweden die tatsächlichen finanziellen Verhältnisse bekannt wurden. Da sollte man eigentlich meinen, der Staat möchte sofort aufhören, denen noch weiter Money in den Arsch zu schieben.
Doch die Kirche betreibt seit Jahrhunderten erfolgreiche Lobbyarbeit und ist eines der reichsten Unternehmer. Wir werden aber abgelenkt von Verschwörungstheorien über die Rothschilds und Co., wobei darin ja durchaus Wahrheit steckt.
Und ein weiterer Umstand macht sich immer mehr bemerkbar, der ist aber kaum bekannt. Der US Dollar ist keine Landeswährung der USA. Das Geld wird von der Bank of Amerika geliehen. Darüber sollte man durchaus einmal genauer nachdenken.
A propo Verschwörungstheorien; aktuell wird die Wahrnung eines dritten Weltkrieges wieder laut. Die über 30zig jährigen dürften sich, wie alle älteren auch, wundern. Hatten wir den nicht schon? War der nicht schon mehrfach angekündigt und doch nicht so gekommen? Die Meisten werden dabei an Sadam Hussein denken und den Krieg der durch Bush statt fand und das Übel was danach sich entwickelte. Ja, da waren viele Parteien daran beteiligt, aber der 3. Weltkrieg war es sicher nicht. Das widerum wirft die Frage auf, ob damit eigentlich in den Prophezeiungen ein Krieg in Europa selbst gemeint ist. Schliesslich waren 1. und 2. hier bei uns. Man kommt nicht umhin sich zu fragen, ob es hier um die alte Weltordnung gegen die Neue geht. Es geht ja offensichtlich nicht allein um Öl und andere Reserven, nicht um Religion, auch nicht um Arm gegen Reich, vielmehr fühlt es sich an, als wenn es darum geht wer siegt am Ende- die Demokratie oder die Alleinherrschafter?
Kein Wunder wenn jetzt immer mehr Stimmen laut werden, die sich um die Wahl in den USA drehen. Ein Land, das einmal sehr einflussreich war, aber auf dem Weg in eine neue Zeit ist, dies aber nicht wahr haben will. Ein Land in dem 3 Kandidaten für 3 Modelle stehen. Der Erste steht für Alleinherrschaft und Krieg, der Zweite für Modernismus, aber dennoch Kapitalismus und Teil der alten Elite und der 3. für eine Soziale Ausrichtung, jedoch der alten Schule. Alle Drei sind nur mehr oder weniger Zukunftsfähig. Eine neue Idee fehlt auch in diesem Land fast völlig. Sie alle kommen aus den alten Strukturen, wie der Rest unserer Politiker auch.
Wieso dann ist diese Wahl auch für uns so wichtig? Sind es die Verträge? Eher unwahrscheinlich das es darum geht.
Sie werden vielmehr darüber entscheiden, wie das Finale ablaufen wird, welches wir wohl erwarten könnten.
Der Konservative wird schnell den Krieg für alle bringen, die Moderne könnte ihn abwenden, wird es aber nicht schaffen und so wird es knirschen und der Soziale wird zu schwach sein, um agieren zu können.
Die radikalen Kräfte jedoch brauchen nur einen einfachen Auslöser und im Grunde ist es egal wer oder was es ist. Sie sind bereit und das zeigten sie in den letzten Wochen ganz deutlich.
Noch hält die wirtschaftliche Mauer von Deutschland, Schweden, Dänemark und Norwegen, aber sie brökelt und wird ihre Schutzwirkung bald verlieren. Wir sind kaum verschont geblieben, weil wir eine bessere Polizei haben. Es dürfte wohl unter Anderem an der Schwammigkeit Merkels liegen, die sich am Ende vermutlich als Nachteil herausstellen wird. Und es ist sicher auch der Umstand, das gerade Deutschland Waffen in die Kriegsländer verkauft und sowohl z.b. direkt/indirekt die Hammas, wie die Juden finanziell unterstützt. Scheinbar das Aufrechthalten des Gleichgewichtes.
Doch leider höhlt sie damit die Werte der Demokratie aus.
Dies tun zurzeit so sämtliche Politiker, nur das z.B. Spanien, Portugal und Italien schlicht zu uninteressant sind, aufgrund ihrer wirtschaftlichen Lage.
Sicher sind sie deswegen aber kaum.
Nehmen wir etwas Abstand von diesem schrecklichen Bild, das sich hier aufzeigt. Die Entwicklungen in den Ländern ähneln sich. Die Politiker, die den Kopf des Landes stellen, haben keinen Kontakt mehr zu dem Körper, dem Bürger. Dort gibt es jetzt zwei Arten von Krebsgeschwüren. Die bösartigen, die aus Hass bestehen und der gutartige Krebs, der aufbegehrt, weil der Kopf ihm nicht zuhört.
Ein wenig spiritueller gedacht, könnte man meinen, das es kein Zufall ist, das gerade jetzt so viele bekannte Persönlichkeiten sterben und dies vor allem am Krebs und zudem daneben die Ermordeten zu finden sind, die wie ein Symbol für die selbstzerstörerische Kraft wirken.
Das erzeugt Trauer und Trauer zwingt den Menschen zum Innehalten, zum Nachdenken, eventuell bringt es den Menschen sogar zum ändern seiner Verhaltensmuster. Sie rührt ihn auf, macht wach, erregt ihn, ja bringt ihm die Wut über die Ungerechtigkeit, aber auch das Zerreissen eines Schleiers.
Es ist die Chance, die Dinge klarer zu sehen und dies haben auch die letzten Wochen gezeigt.
Wir sehen, wo wir stehen.
Vor 15 Jahren began sich unsere Demokratie zu wandeln, denn sie wurde ausgehöhlt, mehr und mehr und scheint für viele nicht mehr die erste Wahl zu sein. Teile der Menschen wollen nichts Neues, sie ziehen das alte Unterdrückersystem vor, lassen es sich wieder schmackhaft machen, wider besseren Gewissen und Wissens. Doch trotz der Tatsache, das wir mehr Wissen vorrätig haben, wissen die Menschen heute oft weniger, als noch vor 10 Jahren. Die Verdummung ist durchaus gewollt und die Kräfte der Demokratie haben es verschlafen, sich dagegen zu stemmen und sich in Korruption und Geld einwickeln lassen. So wirkt das System der Demokratie genauso gut oder schlecht, wie dass der Despoten.
Und noch immer hat man den Eindruck, dass viele die Ernsthaftigkeit der Lage nicht verstanden haben, gerade auch in Brüssel. Noch mehr aber scheinen die Länder Europas nicht verstanden zu haben, wo sie sich gerade tatsächlich befinden. Ein riesen Kindergarten ist es gerade und hilft vor allem den radikalen Kräften. Viel zu viele moderate Kräfte äussern sich immer noch nicht. Noch wird zu sehr gehofft, es wird schon irgendwie, aber dies ist ein gewaltiger Irrtum. So lässt man der Angst, dem Zweifel und am Ende dem blinden Hass freien Lauf. Doch müssen wir uns an den Gedanken wagen, dass die alten Zeiten vorbei sind und endlich eine Idee entwickeln, wie die Zukunft zu gestalten ist.
Neues erschreckt, birgt aber die beste Chance die wir uns nur träumen lassen können.
Einfach ist anders, aber tun wir weiterhin nichts, wird es nur eine Entwicklung geben, nämlich: die nach unten in den Keller.
Euer TomLove
Die Wende scheint ein guter Ausgangspunkt zu sein, denn hier hat sich mehr als nur ein Land verändert und in eine neue Zeitphase begeben. Der Zusammenbruch eines Systems und der Anfang mit etwas Neuem, dennoch nicht unbekanntem, began. Dabei wurden bereits erste Fehler gemacht die ignoriert wurden und bisher auch immer noch ignoriert werden.
Die Menschen bekamen ein neues Land, obschon sie an gleicher Stelle blieben, meistens. Neue Gesetze, neues Geld, neue Waren. Ganz, als wenn sie alle in's Ausland gezogen währen. Und eine Wirtschaft die Zusammenbrach, aber nicht wirklich ersetzt wurde. Ängste und Unsicherheiten die erst durch viel Geld und mit wunderbaren Versprechen überblendet und dann einfach als nicht gegeben angesehen wurden.
Dennoch, es war eine absolute Aufbruchstimmung in jeder Hinsicht, trotz Knirschen hie und da.
Doch dann kam die Blase, welche Platzte und auf einmal waren Geld und Arbeitsplätze weg. Erste wirkliche Unsicherheit traf auf und auch das Wissen, das bestimmte Dinge doch endlich sind und eben keine Selbstläufer. Doch geändert an den Ursachen hat man fast gar nichts.
Stehen wir damit vor der nächsten Blase die platzen könnte. Absolut. Steuert man dagegen? Ja, massiv sogar. Südamerika hat sich vom Dollar getrennt, Asien hat sich einen eigenen Wertmarkt aufgebaut, die Zinsen werden geregelt noch und nöcher und die Anleger schieben wild ihre virtuellen Gelder umher. Im Rahmen dieser Krise, der Ersten grösseren Wirtschaftskrise nach dem Mauerfall, wurde viele Gelder eingekürzt, vor allem auch da, wo Menschen aufgefangen wurden. Bei den Kinder, bei Jugendprojekten, eben vor allem bei denen, die der Unterstützung abhängig waren.
Nun entstand ein Leerraum. Nicht nur in Deutschland. Diese Kürzungen gab es überall, zusammen mit einer falsch verstandenen Toleranz gegenüber Menschen und Situationen, die dem Demokratieverständnis entgegen liefen und dem Umgang miteinander, den wir uns hier in Europa erarbeitet hatten.
So war es ein leichtes für Seelenfänger aller extremen Art, sich Nachschub zu besorgen und da die Öffentlichkeit lieber weg sah, hatten sie auch genug Zeit und Muse, ihre eingefangenen Seelen zu formen. Den Hass zu sähen, wachsen zu lassen, das braucht durchaus Zeit und geschieht nicht binnen Tagen. Es fing damals an.
Doch der eigentliche Knackpunkt, ja Wendepunkt dürfte 9/11 gewesen sein. Hier hatte die Demokratie die Chance sich zu verteidigen, zu beweisen, dass sie das bessere Model ist, Frieden und Wohlstand gewähren kann. Denn ja, die Demokratie begann zu vergessen, das sie weder ein Selbstläufer ist, noch selbstverständlich und das es Überzeugungsarbeit braucht. Sie began zu vergessen, das sie sich verteidigen muss, immer noch.
Doch was geschah statt dessen?
Es wurde der Krieg ausgerufen, die Achse des Terrors entflammt und nicht einmal darauf geachtet, ob das überhaupt Sinn macht.
Bereut haben wir es schnell, aber erst jetzt verstehen wir, wie falsch diese Handlungen waren.
Es war der Beginn die 2- Staatenlösung zu kolportieren, mit Russland sich auseinanderzufetzten und den mittleren Osten zu destabilisieren.
Die Radikalisierung bekam Nahrung. Und ass.
Jetzt stehen wir nicht vor mehr Krieg, aber was die letzten Wochen gezeigt haben war; jetzt zeigen sich mehr als deutlich die Farben, die wahren Gesichter. Die letzten zwei Jahre scheinen der Beginn eines Finales zu sein, das uns jetzt bevor steht. Die Gegensätze sind lauter als je zuvor. Die Kräfte kämpfen verbissener als je zuvor. Arm gegen Reich, Neue Welt gegen alte Welt. Das alte Europa gegen die Diktaturen. Und nicht zuletzt spirituelle und Atheisten visus monotaistische Religionen.
Ja, einer der unterschätzten Akteure im Spiel ist die katholische Kirche. Die gibt sich scheinbar mehr modern, aber wer genau hinschaut sieht, das sie die alte Sprache weiter spricht und sich mehr denn jeh in die Politik einmischt. Sie zündelt wie viele Rechts- und Linksradikale am Feuer fleissig mit. Sie bezeichnet sich standhaft, als die einzige wahre Kirche und mit dem einzigen wahren Glaube. Die Gelder die sie haben, sind immens und es ist schon erstaunlich, wie wenig Aufruhr es gab, als in Deutschland und Schweden die tatsächlichen finanziellen Verhältnisse bekannt wurden. Da sollte man eigentlich meinen, der Staat möchte sofort aufhören, denen noch weiter Money in den Arsch zu schieben.
Doch die Kirche betreibt seit Jahrhunderten erfolgreiche Lobbyarbeit und ist eines der reichsten Unternehmer. Wir werden aber abgelenkt von Verschwörungstheorien über die Rothschilds und Co., wobei darin ja durchaus Wahrheit steckt.
Und ein weiterer Umstand macht sich immer mehr bemerkbar, der ist aber kaum bekannt. Der US Dollar ist keine Landeswährung der USA. Das Geld wird von der Bank of Amerika geliehen. Darüber sollte man durchaus einmal genauer nachdenken.
A propo Verschwörungstheorien; aktuell wird die Wahrnung eines dritten Weltkrieges wieder laut. Die über 30zig jährigen dürften sich, wie alle älteren auch, wundern. Hatten wir den nicht schon? War der nicht schon mehrfach angekündigt und doch nicht so gekommen? Die Meisten werden dabei an Sadam Hussein denken und den Krieg der durch Bush statt fand und das Übel was danach sich entwickelte. Ja, da waren viele Parteien daran beteiligt, aber der 3. Weltkrieg war es sicher nicht. Das widerum wirft die Frage auf, ob damit eigentlich in den Prophezeiungen ein Krieg in Europa selbst gemeint ist. Schliesslich waren 1. und 2. hier bei uns. Man kommt nicht umhin sich zu fragen, ob es hier um die alte Weltordnung gegen die Neue geht. Es geht ja offensichtlich nicht allein um Öl und andere Reserven, nicht um Religion, auch nicht um Arm gegen Reich, vielmehr fühlt es sich an, als wenn es darum geht wer siegt am Ende- die Demokratie oder die Alleinherrschafter?
Kein Wunder wenn jetzt immer mehr Stimmen laut werden, die sich um die Wahl in den USA drehen. Ein Land, das einmal sehr einflussreich war, aber auf dem Weg in eine neue Zeit ist, dies aber nicht wahr haben will. Ein Land in dem 3 Kandidaten für 3 Modelle stehen. Der Erste steht für Alleinherrschaft und Krieg, der Zweite für Modernismus, aber dennoch Kapitalismus und Teil der alten Elite und der 3. für eine Soziale Ausrichtung, jedoch der alten Schule. Alle Drei sind nur mehr oder weniger Zukunftsfähig. Eine neue Idee fehlt auch in diesem Land fast völlig. Sie alle kommen aus den alten Strukturen, wie der Rest unserer Politiker auch.
Wieso dann ist diese Wahl auch für uns so wichtig? Sind es die Verträge? Eher unwahrscheinlich das es darum geht.
Sie werden vielmehr darüber entscheiden, wie das Finale ablaufen wird, welches wir wohl erwarten könnten.
Der Konservative wird schnell den Krieg für alle bringen, die Moderne könnte ihn abwenden, wird es aber nicht schaffen und so wird es knirschen und der Soziale wird zu schwach sein, um agieren zu können.
Die radikalen Kräfte jedoch brauchen nur einen einfachen Auslöser und im Grunde ist es egal wer oder was es ist. Sie sind bereit und das zeigten sie in den letzten Wochen ganz deutlich.
Noch hält die wirtschaftliche Mauer von Deutschland, Schweden, Dänemark und Norwegen, aber sie brökelt und wird ihre Schutzwirkung bald verlieren. Wir sind kaum verschont geblieben, weil wir eine bessere Polizei haben. Es dürfte wohl unter Anderem an der Schwammigkeit Merkels liegen, die sich am Ende vermutlich als Nachteil herausstellen wird. Und es ist sicher auch der Umstand, das gerade Deutschland Waffen in die Kriegsländer verkauft und sowohl z.b. direkt/indirekt die Hammas, wie die Juden finanziell unterstützt. Scheinbar das Aufrechthalten des Gleichgewichtes.
Doch leider höhlt sie damit die Werte der Demokratie aus.
Dies tun zurzeit so sämtliche Politiker, nur das z.B. Spanien, Portugal und Italien schlicht zu uninteressant sind, aufgrund ihrer wirtschaftlichen Lage.
Sicher sind sie deswegen aber kaum.
Nehmen wir etwas Abstand von diesem schrecklichen Bild, das sich hier aufzeigt. Die Entwicklungen in den Ländern ähneln sich. Die Politiker, die den Kopf des Landes stellen, haben keinen Kontakt mehr zu dem Körper, dem Bürger. Dort gibt es jetzt zwei Arten von Krebsgeschwüren. Die bösartigen, die aus Hass bestehen und der gutartige Krebs, der aufbegehrt, weil der Kopf ihm nicht zuhört.
Ein wenig spiritueller gedacht, könnte man meinen, das es kein Zufall ist, das gerade jetzt so viele bekannte Persönlichkeiten sterben und dies vor allem am Krebs und zudem daneben die Ermordeten zu finden sind, die wie ein Symbol für die selbstzerstörerische Kraft wirken.
Das erzeugt Trauer und Trauer zwingt den Menschen zum Innehalten, zum Nachdenken, eventuell bringt es den Menschen sogar zum ändern seiner Verhaltensmuster. Sie rührt ihn auf, macht wach, erregt ihn, ja bringt ihm die Wut über die Ungerechtigkeit, aber auch das Zerreissen eines Schleiers.
Es ist die Chance, die Dinge klarer zu sehen und dies haben auch die letzten Wochen gezeigt.
Wir sehen, wo wir stehen.
Vor 15 Jahren began sich unsere Demokratie zu wandeln, denn sie wurde ausgehöhlt, mehr und mehr und scheint für viele nicht mehr die erste Wahl zu sein. Teile der Menschen wollen nichts Neues, sie ziehen das alte Unterdrückersystem vor, lassen es sich wieder schmackhaft machen, wider besseren Gewissen und Wissens. Doch trotz der Tatsache, das wir mehr Wissen vorrätig haben, wissen die Menschen heute oft weniger, als noch vor 10 Jahren. Die Verdummung ist durchaus gewollt und die Kräfte der Demokratie haben es verschlafen, sich dagegen zu stemmen und sich in Korruption und Geld einwickeln lassen. So wirkt das System der Demokratie genauso gut oder schlecht, wie dass der Despoten.
Und noch immer hat man den Eindruck, dass viele die Ernsthaftigkeit der Lage nicht verstanden haben, gerade auch in Brüssel. Noch mehr aber scheinen die Länder Europas nicht verstanden zu haben, wo sie sich gerade tatsächlich befinden. Ein riesen Kindergarten ist es gerade und hilft vor allem den radikalen Kräften. Viel zu viele moderate Kräfte äussern sich immer noch nicht. Noch wird zu sehr gehofft, es wird schon irgendwie, aber dies ist ein gewaltiger Irrtum. So lässt man der Angst, dem Zweifel und am Ende dem blinden Hass freien Lauf. Doch müssen wir uns an den Gedanken wagen, dass die alten Zeiten vorbei sind und endlich eine Idee entwickeln, wie die Zukunft zu gestalten ist.
Neues erschreckt, birgt aber die beste Chance die wir uns nur träumen lassen können.
Einfach ist anders, aber tun wir weiterhin nichts, wird es nur eine Entwicklung geben, nämlich: die nach unten in den Keller.
Euer TomLove
