Dienstag, 10. Januar 2017

Rebel Rebel

Und schon ist es ein Jahr her, das er, der Mann, der aus dem Nichts kam uns entgültig verlassen hat. Obwohl entgültig eigentlich nur in seiner körperlichen Form. 
Was machte ihn so aussergewöhnlich, das uns sein Gehen immer noch so sehr bewegt?

Er war die Hoffnung, das es mehr gibt im Leben, als die vorgegebenen Schablonen. Das es Abenteuer zu erleben gibt, die wir uns nur suchen müssen, wenn wir wollen und dann einfach erleben können.
Er war das Versprechen,  das ein Jeder aus den Vorstellungen Anderer ausbrechen kann- jederzeit, denn er brach selbst mehrfach aus. 
Seine Fähigkeit sich neu zu erfinden und dabei immer er selbst zu sein und dies zu vermitteln war und ist bedeutend für viele von uns. Seine absolute Hingabe an alles was er tat und vor allem auch mit aller Konsequenz die Bilder in unseren Köpfen über ihn wieder einzureissen, wenn er es für nötig hielt.
Auch wies er uns seit Jahren den Weg, wie es ist, den Menschen einfach als solchen zu nehmen. Er verurteilte niemanden, nur weil er sein Leben lang immer das Gleiche tun möchte, oder an selber Stelle leben will. Ihn interessierte nicht, wessen Geschlecht man angehörte, welcher Hautfarbe man war oder gar welche sexuelle Ausprägung man hatte. Mensch war Mensch. Er mochte mit dem Äusseren spielen, aber setzte auf innere Werte. Glaubhaft und immer wieder und wohl auch nötig, will man Genzen überschreiten, Ketten sprengen. 

Sicher ist dies alles ein Grund dafür, das er so Grenzübergreifend seine Wirkung entfaltete und dies immer noch tut; ab davon das seine Musik einem einen neuen Kosmos erkennen und dabei auch die Musik anderer Künstler entdecken lässt. 
Übrigens auch etwas was an ihm so angenehm war. Er hat sich nicht nur immer an den Hot Spots seiner Zeit aufgehalten und sie für sich entdeckt, sondern auch immer eine Offenheit gegenüber anderen Künstlern gezeigt. 
Davon kann man sich auch heute noch eine Scheibe abschneiden. 

Nicht zuletzt hat er wunderbare Songtexte hervorgebracht und war schon vor Jahren einer der Vorreiter der Rebellion of Love.  
Etwas dessen wir uns heute unbedingt erinnern sollten und Glücklicherweise haben viele Künstler dies bereits erkannt, auch prominente- interessanterweise vor allem die weiblichen Stars, neben all den vielen Menschen die unter uns leben. 

Und so ist es erst sein erster Todestag an dem wir ihm gedenken, und doch schon sein erster- denn es ist, als wenn er gestern erst noch sein letztes Album heraus brachte, sein Interview gab, uns bewegte, obschon es zuletzt ruhiger um ihn geworden war; so war es doch nie ohne Achtung und Respekt seinem Werk, ja Lebenswerk gegenüber. 

Dies fortleben zu lassen, nicht nur indem wir seine Musik spielen, sondern das Leben leben, Menschen annehmen wie sie sind, die Liebe hervorheben und wahrhaft leben und den Feministen, der sich nie als solchen bezeichnete, in uns selbst finden, um eine echte Gleichberechtigung aller zu ereichen, zu leben; das ist die wahre Ehre, die wir ihm zuteilen lassen können.


















Euer TomLove

Sonntag, 8. Januar 2017

Der Aufstieg des puren Kapitalisten ist vollbracht

Nun ist es bald soweit und in einem Land, weit, weit weg von unserem, das einmal ein Traumziel war - ohne Grenzen- kommt ein Mann an die Spitze, der sich als aussergewöhnlich speziell erweist. 
Viel wurde nun schon über ihn geschrieben. Gelobt von den Einen, verschrien von den Anderen. 
Er polarisiert ganz ohne Frage und vereint in den Beschreibungen um ihn Begriffe wie Genial, Intelligent, Dumm und dümmer, als auch Retter, wie egozentrischer Narzis. 
Ein wandelndes Paradoxon ist er und wird es wohl noch lange bleiben. Ein Mensch, wo Wahrheit und Lüge keinen Wert haben, wenn man mit dem Gegner diskutiert. 
Er scharrt Leute um sich herum, die scheinbar entweder so dumm sind wie er, oder genauso gerissen und menschenverachtend. 
Es lässt sich kaum leugnen, das er die grössten Kapitalisten seines Landes um sich gesammelt hat und diese den Ausverkauf des Landes im Sinne haben, egal zu welchem Preis, Hauptsache sie profitieren davon. Interessanterweise agierten und agieren sie allesamt mit unlauteren Methoden, möglichst sich selbst dabei die Finger nicht schmutzig machend. Sie alle profitierten vom Leid, von den Krisen anderer, die sie auch noch mit zu verantworten haben. Aber genau das ist ihr Lebenselexier, wie es scheint. Ganz im Sinne, wie der neue Mann an der Spitze bisher agierte und somit halten alle seine Kandidaten logischerweise alle Anderen für zu dumm oder unbrauchbar.  Denn warum sollte man sich vermeintlich klugen Rat verweigern, wenn nicht eben darum, weil man es selbst besser ohne deren Regeln schaffte. 
Die Überzeugung, das Richtige, Bessere zu tun, ja tun zu können, dürfte also tief sitzten und auch die Skrupellosigkeit von etwaiger Konsequenz für andere. Denn dies sollte allen klar sein. Seine kleine Runde, wird alles dafür tun, um Geld zu scheffeln und wenn das Land am Ende zu Grunde geht, so wissen sie sich bereits jetzt sicher; denn derlei Personen haben immer auch im Blicke, einen Rückzugsort, ja eine Burg, gar Festung zu haben, wo sie sich sicher zurückfallen lassen können, wenn die Sinnflut kommt. 
Nun kommt es dem neuem Herren an der  Macht durchaus recht, dass diese Herrschaften den Hass pflegen. Machtgier war ja von eh her schon immer mit derlei verbunden und Opfer kann man sich bestens in dieser Welt, früher- wie heute, aussuchen. 
Gerade ist es die sogenannte Homolobby. Bestes Ablenkungsmanöver, um hinter verschlossenen Türen die eigentliche Agenda vorantreiben zu können. 
Willige Helfer gibt es genug. 
Ob die nun demnächst regierende Meute tatsächlich Homohosser sind, spielt gar keine Rolle, wohl am wenigstens für diese selbst. Es geht um Macht, Geld und damit schmutzige Geschäfte. 
Der Erfolg solcher machtgieriger Menschen war immer schon davon abhängig, wieweit sie die Masse mit -sich selber hassen- beschäftigen konnte. Dafür wird Propaganda bewusst seit Jahrhunderten eingesetzt. 
So sollte man sich also hüten, die eigentlichen Machthaber als dumm oder naiv zu sehen. Clever sind sie und mit Sicherheit nicht auf den Kopf gefallen und sie wissen sehr genau, wie Gesellschaften funktionieren.  Bleibt die Frage, ob der Mann mit dem Paradox nun selbst zu den eigentlichen Strippenzieher gehört, oder eine geldgierige Marionette ist. 
Das wird sich leider erst noch zeigen müssen, dennoch sollten wir uns hüten, ihn zu unterschätzen und vor allem seinen Kreis der Helfer nicht. 
Ein Blick in die Geschichte sollte diese Lektion mehrfach zeigen, das Machthaber oft nicht soviel machen mussten und einfach gewähren liesen. Sie mussten selten wirklich sehr klug sein. Viele (extreme) Dinge erledigten willige und fleissige Hände.

Nun also ist dieser künftige Machthaber ein Kapitalist der reinsten Sorte und einer, dem es offenbar völlig egal ist, welchen Preis andere zahlen müssen. Und um noch eines drauf zu setzten, weil ja Religion auch hier eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Er ist der Antichrist par exzellenz. Seine Jünger sind nicht weniger des Teufels und werden doch, ganz wie er als die heiligen Retter von einem nicht unerheblichen Teil der Menschen angesehen. 
Doch Blindheit war und ist ein Phänomen in diesen Dingen. 

Was sagt uns das alles nun für dieses kommende Jahr? 
Das es der Anfang eines neuen Zeitabschnittes ist. 
Noch wird es sicher halbwegs ruhig bleiben, doch wir werden wohl schon bald, in den nächsten 3- 4 Jahren spätestens, den tragischen Höhepunkt erleben. Mit Veränderungen auf der Weltebene darf gerechnet werden. Im Guten, wie im Schlechten. Darum sollten wir gewappnet sein und auch Kampfbereit und vor allem wissen, wo wir stehen und wo wir hin wollen.


Euer TomLove